Die belgische Marke für ethische TextilienStanley/Stella setzt auf ein Netz von autorisierten Partnern und nicht auf den Direktverkauf. Bernard de Coninck erläutert die Vertriebsstrategie: Auswahl nach Wert, Premium-Anforderungen, digitale Tools (API/EDI) und Beschleunigung durch Print-on-Demand. Eine konkrete Diskussion über internationales Wachstum, Loyalität durch Qualität und GOTS-Engagement.
In dieser Folge erläutert Stanley/Stella die Gründe für sein internationales Wachstum im Bereich hochwertiger ethischer Textilien, ohne dabei den Direktvertrieb zu nutzen.
Bernard de Coninck erklärt, warum die Marke ein ausgewähltes Netz von Partnern (Vertragshändlern) bevorzugt: Nähe zur Industrie, Fachwissen und die Fähigkeit, die « Premium-, Mode- und nachhaltige » DNA zu tragen.
Die Diskussion befasste sich mit den Anforderungen (Showroom, Online-Präsentation), den verfügbaren Instrumenten (Webshop, Farbbücher, Showroom-Guide, API/EDI-Verbindungen) und den besonderen Anforderungen des Drucks auf Anfrage (Geschwindigkeit, Qualität, Automatisierung). Die Diskussion beleuchtete auch die Entscheidung, GOTS-Baumwolle mit Nulltoleranz für Rückstände zu verwenden, obwohl sich dies negativ auf die Rentabilität auswirkt, sowie die Aussichten in den USA aufgrund der internationalen Nachfrage.